Über Mich

Mein Name ist Kevin und auf dieser Seite möchte ich dir heute meine ganz persönliche Geschichte erzählen.

Alles begann im April 2013, als ich meinen Hund Happy (Angst und Problemhund) aus dem Tierheim bekam.

Zu diesem Zeitpunkt war ich − damals 19 Jahre alt − der festen Überzeugung, dass ein Hund nur Futter, Schlaf und eine menge Auslauf benötigte, also sah ich keine größeren Probleme darin.

Happy kam also an besagtem Tag in das Haus und zeigte uns erstmal wer ab heute das sagen hat − nämlich er. Er markierte sofort gegen einen Stuhl. Sofort dachte ich, dass es der ganze Stress wäre und bin mit dem Hund nach draußen. Als wir, nach einem längeren Spaziergang zurück waren, spielte sich das selbe Szenario erneut ab − nur diesmal war sein Ziel das Sofa.

Nach einer zweiwöchigen Eingewöhnungsphase beschlossen wir uns eine Hundetrainerin zu kontaktieren. Diese ermutigte uns gleich mit Sätzen wie: „Bei diesem Hund müssen Sie aufpassen. Er ist nicht friedlich, sondern wird gleich zubeißen.“ und „Dieser Hund wird niemals ‚Fuß’−Laufen können.„. Meine Eltern sahen den Hund schon gedanklich im Tierheim sitzen. Ich kämpfte, dass er nicht wieder zurück musste.

Dieser Hund ist für mich, wie ein bester Freund − den ich vorher nie in meinem Leben hatte. Seinen neuen besten Freund gibt man logischerweise nicht sofort wieder ab.

Es folgten Trainingseinheiten bei Wind und Wetter. Ich schob regelmäßige Sonderschichten, riss mir förmlich den Arsch auf, las mir sämtliche Hundebücher von div. Hundetrainern und bekannten Hundeforschern durch und besuchte 2 mal die Woche verschiedene Kurse in einem Hundeverein.

Zu dieser Zeit hatte ich einige Probleme während meiner Ausbildung und wurde von etlichen Krankheiten und Verdachten begleitet. Es folgten heftige Blackouts, Depressionen, Angststörungen und ein Verdacht auf einen Hirntumor.

Da ich schon sehr früh in einer Selbstfindungsphase war, merkte ich zum Zeitpunkt der o.g. Krankheiten, dass mir die Ausbildung zum Fachinformatiker (Fachrichtung Anwendungsentwicklung) keinen Spaß mehr machte. Durch mein sehr hohes Engagement in der Ausbildung von Happy − meines besten Freundes − merkte ich, dass ich meine Mission in diesem Augenblick gefunden hatte.

Mein großes Ziel war und ist es Hundetrainer zu werden − nicht irgendeiner, sondern einer der besten.

Seitdem ich meine Ausbildung abgebrochen hatte, suchte ich mir Aushilfsjobs, um mein Lebensunterhalt und mein Selbststudium (Bücher, Seminare, etc.) zu finanzieren.

Nach nicht einmal einem Jahr, hatte ich einige jahrelangen Trainer des Hundevereins − in dem ich trainierte − überholt und konnte auf ein größeres Wissen zurückgreifen. In Folge dessen wurde ich Übungsleiter von 2 verschiedenen Gruppen und löste innerhalb einer Übungsstunde die Probleme einiger Mensch−Hund−Teams. Die früheren Übungsleiter hatten es nicht einmal in einem Jahr zu einer Lösung gebracht.

Zeitgleich schaffte ich es, dass Happy vernünftig „Fuß“−Laufen konnte. Am 5. Oktober 2014 entstand dieses Beweisvideo, dass ich an meine frühere Hundetrainerin schicken wollte − es aber nie gemacht hatte.

Mit der Zeit vertiefte ich weiter mein Wissen und meine Kenntnisse. Ich trainierte weiterhin Mitglieder des Hundevereins und gründete auch selbst Trainingsgruppen in denen ich sehr erfolgreich Trainingsstunden gab.

Nach einiger Zeit musste ich feststellen, dass dies zwar meine Mission war − ich aber damit keine große Reichweite hatte. Da ich mich dank meiner Ausbildung mit dem Internet und Webseiten auskannte, kam mir die Idee mit diesem Blog.

Seitdem veröffentlichte ich Blogartikel Rund um den Hund.

Ich beendete meine Zusammenarbeit mit dem Hundeverein und konzentriere mich seitdem verstärkt auf das absolvieren der Hundetrainerprüfung bei der Tierärztekammer Schleswig−Holstein.

Da ich mich in dieser Zeit immer wieder zu neuen Höchstleistungen anspornte, kam im September 2015 folgendes Video zustande:

(Durch mehrere Kurzsprints war ich zum Zeitpunkt der Aufnahme ziemlich außer Puste, wie man hört.)

Über die Zeit arbeitete ich auch intensiv an den Ängsten von Happy und wir konnten auch hier sehr gute Erfolge erzielen. Wir haben unter anderem schon dem Rhein−Neckar−Zentrum, dem Main−Tanus−Zentrum und den Innenstädten von Bruchsal, Speyer, Karlsruhe, Heilbronn und Heidelberg einen Besuch abgestattet.

Happy in Bruchsal

(In Bruchsal vor dem Schloss)

Happy in Speyer

(In Speyer vor dem Dom)

In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass es mir nicht darum geht der reichste Mensch auf dem Friedhof zu sein, sondern so vielen Mensch−Hund−Teams wie möglich zu helfen. Wenn du mich und meine Arbeit näher kennenlernen möchtest, dann kannst du dir gerne den gratis Report herunterladen.